Sonderausstellungen 2026 im Stift Asbeck


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Ita Haręza


Φ Ω Σ Φ O P Ο Σ


Vom Wasser getragenes Licht

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Einladung


Zur Eröffnung der Ausstellung

am Freitag, den 18. September 2026

um 17:00 Uhr

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Heimatverein Asbeck e.V.

sowie

Ita Haręza

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Dauer der Ausstellung:

18. September bis 18. Oktober 2026


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Die Künstlerin über ihre Kunst

Listen abstrakter Elemente: Farbflächen, Flecken, Bindestriche, Punkte

- Was kann daraus gebaut werden?

Ich ordne die Zeichnung und das Gemälde parallel auf der herkömmlichen Ebene des Bildes an zur Realität. Auf diese Weise finde ich das Ausdrucksmittel, das dem Phänomen des in der Sonne leuchtenden Wassers entspricht. Die bemalte Landschaft ist: die Seescheibe, der Streifen des anderen Ufers - die Reflexion des Himmels kopfüber.

Die Arbeiten entstehen in Zyklen. Sie schreiben das Flimmern von Gedanken und Einsichten über die beobachtete Ansicht und das Gemälde selbst auf.

Die Entscheidung über die Komposition besteht darin, die wahrgenommene Realität und das resultierende Bild durch ein Sieb von Sinnen, Geist und Gesten abzuwechseln. Ich versuche, die Prinzipien der Natur zu verstehen und zu beherrschen. Ich erfahre auch, dass die Anerkennung der Einheit mit der Natur - gibt eine Chance, über diese Beziehung hinauszugehen. So hinterlasse ich den Realismus Stück für Stück. Die Malerei bleibt eine Methode, um die Welt zu erforschen und sie zu erbauen.

Bilder haben sprachliche Eigenschaften. Sie sind der erste Schritt in der Materialisierung des Denkens und der Eindrücke. Zum Beispiel die Eindrücke, dass die Objekte Energiebündel und in ständiger Bewegung sind; die visuelle Erfahrung, dass alles die Energie ausstrahlt, oder die Vision einer mehrfarbigen Zusammensetzung des Lichts.

Ich schätze die Kraft, die aus der Kohärenz von Körper, Geist und Selbst kommt.

Schließlich ist die Geste der Malerei nicht nur die Dynamik der Fingerspitzen, sondern der ganzen Person.

Man kann die Spuren von Farben und Buntstiften auf einem Bild so verfolgen, wie es eine Grammophonnadel auf einer Vinylplatte macht.

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Biografie:

Ita Haręza – bildende Künstlerin, Kuratorin und Autorin von Texten über Kunst.

2011 absolvierte sie die Akademie der bildenden Künste in Łódź und erhielt die Auszeichnung für das beste Diplom sowie die Auszeichnung des Marschalls der Woiwodschaft Łódź für ihre Masterarbeit. Seit 2017 ist sie Doktor der bildenden Kunst.

Stipendiumsträger des Marschalls der Woiwodschaft Warmińsko-Mazurskie (2015, 2017) und des Autorenverbandes ZAIKS (2019, 2022). Gewinnerin des 3. Preises der 8. Triennale der polnischen Zeitgenössischen Verlosung in Lubaczów (2014) und des ersten Preises während der Olsztyn Art Biennale (2022).

Sie lebt und arbeitet in Ermland und Mazury, wo sie die Ateliergalerie H in Reszel betreibt sowie die Haus Galerie in Talki.

In ihren Arbeiten verbindet sie Grafik, Zeichnung und Malerei. Die Bilder verbinden sich oft thematisch mit einer Landschaft. Die Autorin zielt darauf ab, künstlerische Entdeckungen auf einer Art und Weise zu machen, als ob man auf dem Weg des Kennenlernens der Natur gleichzeitig ihre Phänomene beobachtet.

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Sonderausstellungen 2026 im Stift Asbeck



                                    beendet


Denise Perrevort-Elkemann


Kunst(t)räume​


Einladung


Zur Eröffnung der Ausstellung

am Sonntag, den 5. Juli 2026

um 11:00 Uhr

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Heimatverein Asbeck e.V.

sowie

Denise Perrevort-Elkemann


Dauer der Ausstellung:

5. Juli bis 13. September 2026




Kurzbeschreibung der Kunst/Ausstellung

In ihrer Malerei widmet sich Denise Perrevort-Elkemann zwei Themen: Zum einen ist die Natur und deren realistische, malerische Umsetzung auf Leinwand ein immer wiederkehrendes Sujet in ihrer Kunst. So dekliniert sie Wolkenformationen, Landschaftsdarstellungen und Meeresansichten in verschiedenen Farben und Formaten durch, um die Vielseitigkeit und Schönheit der Natur festzuhalten. Aber auch den Menschen, seine Emotionen und Gedanken hält sie in ausdrucksstarken Portraits fest. Allen Arbeiten gemein ist, dass ihnen reale Vorbilder zugrunde liegen, oft Fotografien Zeitungsartikel.

Ganz anders ist es bei dem zweiten großen Thema, dem sich Denise Perrevort-Elkemann widmet, ihren Decalcomanien. Die Auseinandersetzung mit den Surrealisten, allen voran mit Max Ernst, hat sie eine ganz unrealistische Reise antreten lassen. Bei dieser Technik geben die mit Farbschichten bedeckten Bildträger die Motive, die malerische Reise vor, die Künstlerin selbst wird zur Forscherin und Entdeckerin und die Resultate sind oft traumhaft, surreal und zuweilen wunderlich.


Die Ausstellung „Kunst(t)räume“ im Dormitorium

Die Räumlichkeiten im Dormitorium eignen sich ideal, beide künstlerische Seiten von Denise Perrevort-Elkemanns Malerei zu zeigen und führten zugleich zum Ausstellungstitel „Kunst(t)räume“. Zwei Räume, zwei Stilrichtungen, beide auf ihre eigene Art und Weise „traumhaft“.

In den alten, geschichtsträchtigen Mauern des Stiftes sind die naturalistischen Malereien zu sehen. Die modernen, klaren Wände des Ausstellungsraumes zeigen die ebenfalls moderner wirkenden Decalcomanien.












Kurzbiographie

Die Künstlerin Denise Perrevort-Elkemann lebt und arbeitet in Ahaus. Sie ist Kunsthistorikerin, hat zudem Philosophie und Volkskunde studiert, und im Museums- und Ausstellungsbereich gearbeitet. Da neben der Kunsttheorie auch die praktische Kunst eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt, wagte sie den Schritt in den Lehrerberuf und ist heute an der Canisiusschule in Ahaus tätig.

Die Malerei ist für Denise Perrevort-Elkemann ihr ganz persönlicher Ruhepol und eine Form von Freiheit. Die Auseinandersetzung mit der Malerei und den Rückzug ins Atelier beschreibt die Künstlerin als ein Abtauchen vom Alltag und zugleich als Verlassen der Komfortzone. Denn in der Malerei weiß sie nie, wohin die Reise geht, sie muss sich auf ein Sujet, ein Thema und/oder eine Stilrichtung einlassen und sich mitreißen lassen.













Sonderausstellungen 2026 im Stift Asbeck


                                         beendet

​Angelika Schlüter

Wyschywanka - Projekt Hoffnung​


Einladung


Zur Eröffnung der Ausstellung

am Sonntag, den 19. April 2026

um 11:00 Uhr

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Heimatverein Asbeck e.V.

sowie

Angelika Schlüter


Dauer der Ausstellung:

19. April bis 21. Juni 2026




Das Projekt Hoffnung


Welche Ideen, welche Geschichten und Gefühle
verbinden Frauen mit dem Wort Hoffnung?
Die Künstlerin Angelika Schlüter stellt diese Frage in den
Mittelpunkt ihrer Idee:
ein künstlerisches Werk zum Thema Hoffnung zu schaffen,
gemeinsam mit Frauen aus aller Welt.
Inspiriert von Stickereien aus der Ukraine wird das Medium
Sticken genutzt: eine nonverbale, internationale Sprache.
Durch die manuelle Umsetzung konnten sich auch Frauen
beteiligen, die von der digitalen Welt ausgeschlossen sind.
Unter den Stickerinnen fanden sich sowohl Analphabetinnen
wie auch IT-Expertinnen.
Wyschywanka (ostslawisch: Stickerei) – Projekt
Hoffnung.
Von Kanada bis Korea, von Schweden bis Guinea:
Mehr als 200 Frauen aus 28 verschiedenen Nationen haben
sich an dem Projekt beteiligt. Auf weitere Zusendungen musste
die Initiatorin verzichten. Entstanden sind viele einzigartige
Kunstwerke, die zu einem großen gemeinsamen Werk
beigetragen haben.
Ausgestellt werden die Arbeiten auf insgesamt 22 mit Stoff
bespannten Keilrahmen. Die Stickbilder und kurze Texte
drücken die Hoffnung auf eine würdevollere Welt aus. Eine
Welt, in der Menschen, Tiere und die Natur respektiert, geachtet
und geschützt werden.

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Die Künstlerin Angelika Schlüter lebt und arbeitet im Wasserschloss Haus Stapel im Münsterland. Sie arbeitet in den Bereichen Film, Hörspiel, Installation und Skulptur. Viele ihrer Skulpturen entstanden, inspiriert durch den jeweiligen Ort, in verschiedenen Ländern Europas, u. a. in Rumänien, Polen, Ungarn, Frankreich und Spanien.

In der Arbeit mit dem Medium Film realisierte sie den poetischen Film „Volk der Gefühle“ und die einfühlsamen Dokumentarfilme „Bauer Seesing und Herr Baron“ und „Señora Pawlowsky“.

Das Hörstück „Die Würde der Anna“ ist Teil eines multimedialen Kunstprojektes. Parallel zum Text entstand in mehrjähriger Arbeit aus Hunderten von Einzelteilen eine Wandcollage aus Fotos, Zeichnungen, Briefen, Objekten und Sammelgut sowie Tischinstallationen aus assoziativen Materialien. Der bewegende Text und das feinsinnige Bildmaterial sind in einem gleichnamigen Buch auf eindrucksvolle, ästhetische Weise miteinander verwoben.

In ihrem Hörstück „Anton fällt in den Himmel“ erzählt Angelika Schlüter die tragische Geschichte ihres Urgroßvaters Anton (1873 – 1930). In klarer Sprache und eindringlichen Bildern beschreibt sie die Selbstverständlichkeit einer Zeit, in der das Gegebene das Gottgegebene war.

Die Arbeiten von Angelika Schlüter sind Reflexionen auf das Leben in seiner Vielschichtigkeit und Ambivalenz.

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Ausstellungsort:

Dormitorium Asbeck
Stiftsstraße 20
48739 Legden-Asbeck

 

Öffnungszeiten Dormitorium Asbeck

Sa. und So., sowie an den Feiertagen, jeweils 14.30 - 17.30 Uhr

Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Führungen durch den Ortskern mit Begehung der historischen Räume gerne auf Anfrage.

Kontakt:

Heimatverein Asbeck e.V.
Tel.: 0 25 66 - 90 94 19
E-Mail: info@heimatverein-asbeck.de