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Kabinettaussttellung

Ludwig van Beethoven und Therese von Zandt im Dormitorium zu Asbeck 2017

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Portraitminiatur einer unbekannten Dame aus Beethovens Besitz. Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H.C. Bodmer

Der Musikhistoriker Klaus Martin Kopitz kann das Bildnis 1998 der Asbecker Stiftsdame Therese von Zandt zuordnen.

 

In der Ausstellung gewinnt der Besucher Erkenntnisse von Ludwig van Beethoven aus verschiedenen Lebensaltern, die einen Eindruck seiner persönlichen Eintwicklung vermitteln; besonders hinzuweisen ist auf das sogenannte Mähler Porträt, das noch mehrmals auftaucht, weil es zur Zeit entstanden ist, in der sich Beethoven und die adelige Asbecker Stiftsdame Therese von Zandt sich näher kamen.

Ebenfalls werden neben weiteren, wohl sehr realistischen Porträts, der Ankündigungszettel für die Uraufführung von Beethovens einziger Oper Fidelio, an deren Libretto Therese mitgearbeitet hat, sowie einige Takte aus der Urschrift der Klaviersonate op. 57, f-moll, Apassionata benannt, die Beethoven in der Zeit von beider Bekanntschaft komponierte.

Es findet sich zudem eine Impression aus einem seiner Arbeitszimmer. In Vitrine drei, in der die Porträts von Therese von Zandt und Ludwig van Beethoven einander "ansehen", finden sich einige Beispiele aus der Literatur, die bei der Vorbereitung dieser Kabinettsausstellung genutzt wurden.

In weiteren Vitrinen erinnern wir an das Leben der Asbecker Stiftsdame Therese von Zandt, die durch ihren bemerkenswewerten Lebenswandel auch heute noch Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Der Berliner Musikhistoriker Klaus Martin Kopitz überraschte die Fachwelt 1998 mit seinen Forschungsergebnissen zu Therese von Zandt. "Wohl das spektakulärste Ergebnis dieser Forschungen sind die Beziehungen von Therese (...) zu Ludwig van Beethoven" in den Jahren 1803/1804. Therse war es demnach, die Beethoven zu seiner einzigen Oper Fidelio inspirierte, die er selber ursprünglich Leonore nannte.

Ihrer späteren Ehe mit dem Düsseldorfer Stadtmusikdirektor August Burgmüller entstammt der am 8. Februar 1810 in Düssledorf geborene Sohn Norbert Burgmüller, dessen musikalischen Werke heute zu den bedeutendsten ihrer Zeit gezählt werden.

 

 

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Ausstellungsort:

Dormitorium Asbeck
Stiftsstraße 20
48739 Legden-Asbeck

 

Öffnungszeiten: 

Ab Samstag 17. Juni 2017: Sa. und So., sowie an den Feiertagen, jeweils 14.30 - 17.30 Uhr

Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Führungen durch den Ortskern mit Begehung der historischen Räume gerne auf Anfrage.

Kontakt:

Heimatverein Asbeck e.V.
Tel.: 0 25 66 - 90 94 19
Mobil: 0170 6504971
E-Mail: info@heimatverein-asbeck.de